Anfang der Woche war ich mit @Monasterium verabredet, um auf dem Herbst Send in Münster gemeinsam ein paar Fotos zu machen.
Bevor es losging, habe ich mir natürlich Gedanken darüber gemacht, welches Equipment ich überhaupt mitnehmen sollte. Die Wahl fiel dann auf mein Ultraweitwinkel Sigma 10-20mm, meine Festbrennweite Canon 50mm f/1,8 und mein neues Sigma 30mm f/1,4. Mein Stativ durfte natürlich auch nicht fehlen, immerhin war geplant, die bunten Lichter in der Nacht unverwackelt einzufangen.

Eins vorweg: das einzige Objektiv, das zum Einsatz kam, war das Sigma 30mm. Das Stativ habe ich auch nur für ein paar Fotos eingesetzt. Das 30mm ist bei Offenblende (f/1,4) ist dermassen Lichtempfindlich, dass man selbst bei ISO 100 freihand unverwackelt Fotos schiessen kann. Das hier vorgestellte Foto z.B. hatte eine Belichtungszeit von 1/30 Sekunde, was durchaus grenzwertig ist mit einer ruhigen Hand aber noch zu einem verwacklungsfreien Ergebnis führen kann.

Als wir dann die zweite Runde über die Kirmes gedreht hatten, fiel mir die Pfütze ins Auge und die tollen Reflektionen. Aus dem tiefen Blickwinkel habe ich dann den Fokus auf die Pfützenmitte manuell scharf gestellt und abgedrückt.

Besonders gut gefällt mir bei der Aufnahme, dass sich die Reflektionen und die direkt aufgenommenen Bildelemente so gut ergänzen. Das, was in der Pfütze gespiegelt wird, taucht nicht nochmal ungespiegelt im Bild auf und umgekehrt.
Zum Beispiel die Frau in der linken Bildhälfte: direkt fotografiert sind die Beine bis kurz über Kniehöhe. Was sie jedoch macht, während sie geht, erkennt man nur durch die Spiegelung in der Pfütze.
Oder die Spiegelung des Fahrgeschäfts oder der Fressbuden. Ohne die Pfütze würde man wahrscheinlich nichtmals erkennen, dass das Foto auf einer Kirmes entstanden ist.

Reflektionen sind schon was feines, was meint ihr?!

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